Festivals im August: Musikfestwoche in Winterthur

Vom 8. bis 19. August 2018 finden in Winterthur die Musikfestwochen statt. Das zwölftägige Festivalprogramm ist voller Highlights und Höhepunkten. Seit 1976 findet das Festival jährlich in der zweitgrößten Stadt im Kanton Zürich statt und zieht zahlreiche Besucher aus nah und fern an.

Die Highlights des Festivalprogramms

Zwölf Tage lang geben einheimische Bands aus der Schweiz und internationale Musikgruppen zahlreiche Konzerte. Die Veranstaltungen finden auf insgesamt fünf Bühnen statt, im historischen Zentrum der Stadt. Internationale Newcomer und Nachwuchsförderung stehen beim Festival im Vordergrund. Neben der Musik und den Konzerten gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm für kleine und große Besucher. Die Besucher dürfen sich auf insgesamt über 70 Acts freuen. Besonders stolz sind die Organisatoren auf das zum Großteil kostenlose Programm. An neun der zwölf Tage gibt es freien Eintritt zu den Konzerten, lediglich am letzten Wochenende muss bezahlt werden. Das ist in der Schweiz bisher einzigartig.

Die bekanntesten Künstler im Line-up

Zu den besten Acts des Festival-Line-ups gehört die Gruppe TSHEGUE. Die Deutschschweizer Band unter der Leitung von Faty Sy Savanet tritt am 15. August mit ihrem Pariser Afropunk auf. Ein weiterer Geheimtipp ist Benjamin Clementine. Mit seinen leidenschaftlichen und tiefsinnigen Songs begeistert der Piano-Mann aus London seine Fans bei seinem Auftritt am 19. August. Mit von der Partie ist darüber hinaus die Hamburger Band Beginner. Es soll einer der letzten Auftritte der deutschen Rapper in der Schweiz sein. Aus diesem Grund sollten die Fans der Gruppe das Konzert auf keinen Fall verpassen.

Musik, Kunst und Kulturförderung

Nicht nur Musik, sondern auch Kunst und Kultur stehen auf dem Programm. Auf den zahlreichen Freiluft-Kunst-Galerien stellen über zehn lokale Künstler und Künstlerinnen ihre Werke aus. Auch andere Künstler aus der gesamten Schweiz sind hier vertreten. Besucher können die Werke erwerben. Der Erlös kommt lokalen Künstlern, Musikern und Kulturjournalisten sowie dem Festival zugute.