Das Moon&Stars-Festival in Locarno

Wer einmal ein Musikfestival, erleben möchte, das nichts mit zugedröhnten Jugendlichen auf einem matschigen Festivalgelände zu tun hat und trotzdem mit internationalen Top-Starts aufwartet, der sollte nach Locarno im Schweizer Tessin kommen, denn diese Festivalatmosphäre ist so wirklich einzigartig.

Mitten im Zentrum der Altstadt, auf der Piazza Grande erleben Musikfans Konzerthöhepunkte mit einem ganz außergewöhnlichem Charme. Direkt am Lago Maggiore gelegen, erwartet die Besucher ein unvergleichliches Ambiente gepaart mit musikalischen Höhepunkten und kulinarischen Genüssen.

Denn hinter der Piazza Grande wartet eine “Food & Music Street”, wo sich die Gäste an Bars, Food Trucks und Gratis-Konzerten begeistern können.

Jedes Jahr kommen internationale Stars ins Tessin, die von dem Flair Locarnos ebenfalls immer wieder in den Bann gezogen werden. 2018 waren das keine geringeren Künstler als James Blunt, Anastacuam Adel Tawil, Sunrise Avenue oder Gianna Nanini, um nur ein paar wenige von ihnen zu nennen.

Das Festival wurde vor 14 Jahren ins Leben gerufen und erfreut sich von Jahr zu Jahr einer steigenden Besucherzahl. Im Jahr 2017 wurde ein neues bargeldloses Zahlungssystem eingeführt, wo Besucher an allen Ständen mit einer Karte bezahlen können. Sowohl bei Besuchern als auch bei den Veranstaltern hat sich diese Neuerung bewährt.

Natürlich darf auch die Präsenz in den sozialen Medien nicht fehlen. Über Livestream im Web bzw. auf Facebook können Besucher die Veranstaltung live verfolgen. Im Jahr 2018 haben mehrere Millionen Internetnutzer die Auftritte ihrer Lieblingskünstler im Web live angesehen.

Die Schweizer Bahn, die Mitsponsor des Festivals ist, stellt für die Veranstaltung Extrazüge zur Verfügung und bietet den Fahrgästen sogar Spartickets von Lucarno in die Deutschschweiz an.

Wer von weiter her anreist, sollte seinen Festivalbesuch aber unbedingt so planen, dass er noch ein paar Tage im schicken Ascona anhängen kann, denn hier kommt bestimmt mondäne Urlaubsstimmung auf. Sie werden nicht mehr das Gefühl haben in der Schweiz zu sein, sondern irgendwo im tiefsten Italien.