Regelmäßig im Sommer ist Montreux auf sein Jazz-Festival eingestellt. Im Juli strömen über 200.000 Festival-Besucherinnen und -Besucher an den Genfer See, um Spitzen-Konzerte von Jazz, Rock, Pop und World Music zu erleben. Der Glanz des Montreux Jazz Festivals hat die Jahrzehnte überdauert: Aus den dreitägigen Anfängen im Jahr 1967 wurden 16 Festival-Tage, die international beachtet werden.

Musikalische Größen

Musikalische Größen zogen und ziehen zu diesem Spitzen-Festival in die Westschweiz. Während die Musikerinnen und Musiker der ersten Stunde vor allem aus den USA kamen – dies war die Zeit von Charles Lloyd, Keith Jarrett, Nina Simone oder Ella Fitzgerald – stehen heute internationale Weltklasse-Musikerinnen und -Musiker vieler Nationen und verschiedener Genres auf den zahlreichen Bühnen, in den Montreux Jazz Trains und Montreux Jazz Boats: Van Morrison, Chick Corea & The Akoustic Band, Paolo Conte und Billy Idol sowie Kolleginnen und Kollegen aus der ganzen Welt spielen, singen und jammen.

Der Charme vieler Genres

Die Breite, in welcher das Festival heute angelegt ist, ermöglicht es den teilnehmenden Bands und Orchestern, musikalische Grenzen zu überschreiten und Stile zu verbinden. Für die Zuschauer bedeuten die Vielzahl und Vielfalt der Veranstaltungen die Möglichkeit, Jazz-, Blues-, Pop-, Rock- oder World Music-Konzerte zu hören und zu sehen sowie damit den Charme, den dieses Festivals der vielen Genres hat, zu erfahren.

Exzellente Reputation

Das Montreux Jazz Festival war in seinen Anfängen eine europäische Plattform für Spitzen-Konzerte der damaligen Jazz-Größen. Heute ist es eines der bedeutendsten Festivals in Europa und eines der größten weltweit. Seine Reputation ist exzellent, die lange Liste seiner musikalischen Gäste verschiedener Genres und Stilrichtungen zeugt von Rang und Namen. Das Festival erweiterte mehr und mehr seine musikalischen Horizonte und differenzierte sein Konzert-Angebot beispielsweise, indem es 2006 mit einem Konzert zu Ehren der im Jazz engagierten türkischen Brüder Ertegün eröffnete, indem es heute aber auch im Programm von Jazz zu Funky Jazz geht.