Das Gurtenfestival, eines der ältesten und größten Open Airs der Schweiz, verbindet Musikstile aus internationalen Spitzenszenen mit jenen von Schweizer und Nachwuchs-Bands. Auf dem Gurten, dem Hausberg der Bundeshauptstadt Bern, gibt zu diesem Anlass außerdem alle Jahre wieder im Juli Vielsprachigkeit, von Englisch über afrikanische Sprachen bis hin zu Schweizer Dialekt, den Ton an. Das Festival ist deshalb als international mit nationalen Schwerpunkten, als freundlich und friedlich zu verstehen.

Internationale und Schweizer Top Acts

Das Musikfest der ersten Stunde galt als alternativer Anlass in der Höhe und hieß 1977 “Internationales Folk-Festival Bern”. Heute ist es das viertägige Gurtenfestival, welches während der letzten Jahre durchaus gelegentlich Spitzenzahlen von 80.000 Besucherinnen und Besuchern vorweisen konnte. Dies verwundert kaum, denn auf den verschiedenen Bühnen waren oder sind Superstars wie Bob Dylan, Oasis, Lovebugs, Joss Stone, Amy Macdonald oder INXS und Schweizer Top Acts wie Züri West, Patent Ochsner, Stephan Eicher, Stefanie Heinzmann oder The Delilahs zu sehen und hören.

Tanzzelte und Schlafzone

Die vielen Musik-Stile, die von Rock über Pop, Blues, Hip-Hop, Punk bis hin zu Blues und Folk reichen, prägen das Gurtenfestival. Die Musikerinnen und Musiker verteilen sich dabei auf verschiedene Bühnen und Zeltbühnen, die zur schönen Kulisse werden. Mittlerweile hat sich das Festivalgelände fast auf die doppelte Fläche vergrößert, um den Besucherinnen und Besuchern mehr Raum zu geben. Und vom Zuhören allein kann mittlerweile niemand mehr bei diesem Open Air reden: Es gibt Dance Tents, Tanzzelte, in welchen internationale und nationale DJs aufspielen und das musikalische Angebot ergänzen. Um den vielen Festival-Gästen Unterkunft zu bieten, befindet sich auf dem Gelände auch eine Sleeping Zone, eine durch Wald gesäumte Schlafzone, mit dreitausend Zweier-Iglu-Zelten zum Übernachten. Die Vielfalt von Konzerten und Nebenangeboten des Open Airs erzeugen Charme und Atmosphäre. Sie ermöglicht, mit Musik zu feiern, tanzen, trinken oder essen und das Leben vier Tage lang zum Fest werden zu lassen.