Der Gurten ist der Hausberg der Schweizer Hauptstadt Bern. Jährlich strömen dort im Juli Zehntausende von Fans in die Höhe, um am grössten Open Air der Schweiz, dem „Gurtenfestival“, teilzunehmen. Der Grossanlass hat für die Schweiz heute Tradition, denn er wurde 1977 aus der Taufe gehoben und steuert mittlerweile und Jahr für Jahr vom 35. auf das 40. Fest zu.

Fein und friedlich

Anfangs nannte sich das Musikfest noch „Internationales Folk-Festival Bern“. Es war klein, fein und friedlich. Heute sind Bands aus vielen internationalen Musikszenen vertreten, die vom Folk über Rock, Pop, Alternativ-Pop, Blues bis hin zu Punk und Hip-Hop reichen. Das Musikfest geriet zu einem grossen internationalen Festival und blieb dabei fein und friedlich wie eh und je. Es empfiehlt sich jedes Mal und hat seinen Erfolg heute auch seiner treuen Stammkundschaft zu verdanken.

Internationale und Schweizer Stars

Was es jenseits internationaler Bands, diese im übrigen auch aus der deutschsprachigen Nachbarschaft, auszeichnet, ist die geschätzte Teilnahme der Schweizer Musikerinnen und Musiker. So fanden und finden sich neben Superstars wie Xavier Naidoo, Oasis, Amy Macdonald, KT Tunstall, Patti Smith oder Joss Stone auch Bands aus der Schweiz gern und immer wieder ein: Züri West, Patent Ochsner, Stephan Eicher, Stiller Has, The Delilahs und Stefanie Heinzmann stehen stellvertretend für die Crème de la Crème der Schweizer Musikszene, die durch ihre Konzerte das Programm mit auszeichnet.

„Danke vielmals“ von Bern aus in die Welt

Dass sich das „Gurtenfestival“ grösster Beliebtheit erfreut, zeigen Bands, die immer wieder gern zu schönen Stunden auf dem Berner Hausberg beitragen, zeigt auch die Stimmung, in welcher sich die Veranstalter in nobler Schweizer Art vom 35. Festival 2018 verabschiedeten: „Liebe Fans, Acts, Sponsoren, Partner, Lieferanten, Anwohner und Helfer: Merci Viumau.“ Dieses „Danke vielmals“ im Berner Dialekt steht dafür, internationales Flair mit nationalen Höhepunkten zu verbinden und Musik mit Spitzenbands, jungen Bands, Mundartbands und vielen Fans friedlich zu feiern. Auf diese Art grüsst Bern in die Welt.